Hinweise/Tipps für unsere Mieter

Mülltrennung - Gelbe Tonne

ACHTUNG !!!

aus gegebenem Anlass möchten wir alle Mieter eindringlich darum bitten auf die richtige Befüllung der Abfallbehälter zu achten. In die Gelben Tonnen dürfen nur Verpackungen gemäß nachfolgender Info. Andernfalls ist die Firma Tönsmeier gezwungen und berechtigt, fehlbefüllte Gelbe Tonnen nicht mehr zu entleeren.

Fehlbefüllte Tonnen werden dann zuerst mit einem Beanstandungsaufkleber gerkennzeichnet und nicht geleert. Bei der Wiederholung der Fehlbefüllung kommt es dann zum Abzug der Gelben Tonnen.

Trennhilf für Leichtverpackung:

Ferienzeit ist Einbruchzeit - Schützen Sie sich!

Alle drei Minuten wird in Deutschland eingebrochen. Die Polizeiliche Kriminalstatistik verzeichnete 2010 ca. 121.000 Wohnungseinbrüche (2009: 113.000), darunter ca. 51.000 Tageseinbrüche (2009: 48.000). Ein Alarmsignal! Ein Einbruch ist ein Schock und verursacht materiellen und psychischen Schaden bei den Betroffenen. Die wohnungswirtschaftlichen Verbände Sachsen-Anhalt geben Mietertipps für den Schutz vor Einbrechern:

Halten Sie die Flur-, Keller- oder Haustür immer geschlossen, um Unbefugten den Zutritt zum Haus zu verwehren. Wenn bei Ihnen geklingelt wird, prüfen Sie, wem Sie den Zugang zum Haus ermöglichen.

Lassen Sie die Wohnungstüren und -fenster auch bei kurzer Abwesenheit verschlossen. Dabei sollte die Wohnungstür zweifach abgescghlossen und nicht nur ins Schloss gezogen werden. Täuschen Sie Anwesenheit vor: Schalten Sie Lampen mit Zeitschaltuhr an und aus. Das zeigt dem Einbrecher: Hier ist jemand zuhause.

Beachten Sie diese Vorsichtsmaßnahmen unabhängig von der Tageszeit. Einbrecherkommen auch tagsüber während üblicher Arbeits- und Abwesenheitszeiten.

Einbrecher werden durch intakte Nachbarschaften und erkennbare Vorsichtsmaßnahmen abgeschreckt. Genossenschaften und kommunale Wohnungsunternehmen vermieten vor allem Wohnungen in Mehrfamilienhäusern und legen großen Wert auf funktionierende Nachbarschaften. Die Mieter achten aufeinander und darauf, wer sich im oder am Haus bewegt. Insoweit ist in den Wohnanlagen über diese soziale Kontrolle bereits ein "natürlicher" Einbruchschutz gegeben.

Streitfall Grillen: Mieter gegen Mieter

Die Temperaturen steigen wieder und so mancher Grill steht auf dem Balkon der Mietwohnung. Dem Brutzeln von Bratwürsten und Schnitzel steht im Grunde nichts mehr im Weg.

Aber Vorsicht! Qualm und Duft können Konflikte mit den Mitmietern provozieren. Mieter in Mehrfamilienhäusern müssen deshalb Beschränkungen beachten.

Auf dem Balkon darf grundsätzlich gegrillt werden. Grillen ist in den Sommermonaten durchaus üblich und muss, wenn nicht die Wesentlichkeitsgrenze überschritten wird, generell geduldet werden. (Landgericht München I,Az. 15 S 22735/03).

Mieter müssen auf ihre Nachbarn Rücksicht nehmen. Sie dürfen in der Zeit von April bis September einmal monatlich auf dem Balkon grillen. Dazu müssen sie ihre Nachbarn im Haus 48 Stunden vorher informieren. Dies hat das Amtsgericht Bonn (Az. 6 C 545/96) entschieden.

Das OLG Oldenburg (Az. 13 U 53/02) setzt dem Grillvergnügen zeitliche Grenzen. Bei beengten Verhältnissen muss ein Nachbar nach 22.00 Uhr Gerüche und Geräusche, die vom Grillen herrühren, nicht hinnehmen. Viermal im Jahr kann ein Grillabend bis 24.00 Uhr dauern.

Wir appelieren an alle Mieter, Rücksicht auf die Nachbarn zu nehmen.

Andernfalls drohen ernste Konsequenzen: Grillt und frittiert ein Mieter trotz Abmahnung des Vermieters häufiger als erlaubt, droht ihm die fristlose Kündigung (LG Essen, Az. 10 S 438/01).

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