Saale-Wipper

Saale-Wipper

Die „Ränzelstächerstadt“ Güsten  ist mit 4500 Einwohnern die größte Gemeinde in der Verbandsgemeinde „Saale-Wipper“. Der Name „Ränzelstecherstadt“ hat seinen Ursprung in einer Sage nach dem Güstener Bürger übermäßige Angst vor einem mit Fell besetzten Ranzen hatten, der dann in der Ausschmückung zu einem riesigen Bären wurde und dieses Ungetier nur von der gesamten Bürgerschaft erlegt werden konnte. Wer Lust auf die ausführliche Sage und weitere historische Begebenheiten hat, ist in der Heimatstube am Kirchplatz 27 an der richtigen Adresse.

Die Stadt Güsten hat seit 1373 das Stadtrecht und wurde erstmals im Jahr 970 erwähnt. Ihr Name leitet sich vom Guddenstein, einem Eiszeitfindling ab. Im Jahr 1865 wurde die Stadt Güsten an das Eisenbahnnetz angeschlossen und entwickelte sich rasant zur Eisenbahnerstadt. Das Ortsbild mit seinen Postgebäude, dem Rathaus und der Schule prägte sich in dieser Zeit.  Das Rathaus bekam 1903 seinen markanten Turm. Das Rathaus ist heute der Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde „Saale-Wipper“ mit dem Verbandgemeindebürgermeister Herr Steffen Globig sowie der Stadt Güsten mit dem Bürgermeister Herr Helmut Zander.

Das Ortszentrum verfügt über eine Grundschule- und Sekundarschule in freier Trägerschaft. Aufgrund der guten Verkehrsanbindung haben sich um Güsten mehrere Unternehmen angesiedelt. Seit der Fertigstellung der B 6n ist die Gemeinde stark vom Fernverkehr entlastet worden und hat gleichzeitig eine hervorragende Verkehrsanbindung erhalten. Die B6n bietet nicht nur eine schnelle Verbindung in den Harz sondern auch die Möglichkeit innerhalb von 1,5 h mit dem Auto in Berlin, Braunschweig oder Leipzig zu sein. Aber auch Ihrem Namen als Eisenbahnerstadt wird Güsten immer noch gerecht. Es gibt Anbindungen nach Erfurt, Hannover, Halle und Magdeburg.

Das Güstener Becken wird von den reizvollen Hügellandschaften des Vorharzes umrandet. Das Harzflüsschen Wipper hat die Landschaft in ihrer heutigen Schönheit geprägt. Naturliebhaber und Erholungssuchende können sowohl auf Schusters Rappen, mit dem Rad als auch mit dem Kanu die Landschaft genießen.

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